Mittwoch, 5. Dezember 2012

Riff Raff


RIFF RAFF

Unsere Gruppe war letzte Woche im Riff Raff. Das ist ein spezielles Kino, wo keine Hollywood Filmen projiziert werden, sondern Nischen-Filme, die an wichtigen Festivals teilgenommen haben. Aber das Riff Raff ist nicht nur ein Kino, sondern auch eine Bar und ein Bistrò, wo die Leuten sich entspannen und mit Freunden etwas trinken können. Man kann auch am Nachmittag dorthin gehen, wie wir es zum Beispiel gemacht haben. Es war ziemlich ruhig, aber trotzdem schön.





Das Riff Raff befindet sich an der Neugasse 57, einer Querstraße zur Langstraße. Dorthin zu kommen ist nicht schwierig. Wir haben zum Beispiel das Tram 4 vom Central bis Limmatplatz genommen und danach ist es nur noch 5 Minuten zu Fuß.
Das Kino ist nur am Nachmittag und am Abend geöffnet, während die Bar und das Bistrò den ganzen Tag geöffnet sind. Für weiter Infos kann man die Website www.riffraff.ch besuchen.



Wir waren nur im Bistrò und haben es cool gefunden. Wir denken, dass es auf alle Fälle geeignet ist, für einen ruhigen Nachmittag mit einer Tasse Tee, aber auch für einen lustigen Abend mit Bier und Freunden. Wir empfehlen es jedem!!

Flohmarkt am Bürkliplatz


FLOHMARKT IN BÜRKLIPLATZ


Letzte Woche bin ich zu einem der berühmtesten Flohmärkte von Zürich gegangen.
Ein Flohmarkt ist ein spezieller Markt, wo alte und benutzte Objekte verkauft oder getauscht werden. Der Flohmarkt ist ein Ort mit einem wirklichen besonderen Ambiente; ein Platz voll von Dingen und Geschichten, wo man sowohl Gegenstände von geringem Wert als auch seltene Sammlerstücke finden kann. Die größten und berühmtesten Flohmärkte der Welt sind in Paris, wo auch der allererste Markt stattgefunden hat. Auf diesem ersten Markt verkauften man hauptsächlich Kleidung, Jacken und Teppichen. Er wird „Flohmarkt“ genannt, weil die Waren dort von Flöhe befallen waren.



Der Flohmarkt, den ich besucht habe, befindet sich im Bürkliplatz. Es ist ein schöner Platz in der Nähe des Sees, am Ende der Bahnhofstrasse, der berühmten „Shoppingsstrasse“  von Zürich. Der Markt liegt an bequemer und zentraler Lage. Es ist somit wirklich einfach, ihn mit Verkehrsmittelns sowie zu Fuß zu erreichen. Der Flohmarkt ist seit 1971 von Mai bis Oktober, jeden Samstag von 06.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, er ist der größte vom Zürich, mit circa 500 Ausstellenden!! Man kann dort ein bisschen alles finden: Antiquitäten, altes Glas und Porzellan, Möbel, Modeschmuck, Hausrat,...usw.

Meiner Meinung nach, ist es wirklich ein wunderbar Ort; die Lage ist bequem und schön,  der Markt ist groß und gut sortiert und es gibt nett und hilfsbereite Leuten. Der einzige Nachteil ist, dass der Flohmarkt nicht immer so billig ist und die schönsten Dinge schnell (schon früh am Morgen) weggehen. Ich empfehle dieses suggestive Umfeld jedem, der einen speziellen Samstag verbringen möchte.

Schlittschuhlaufen im Dolder Kunsteisbahn

Wir haben zusammen mit der Studentenorganisation OBIS (Organisation of Business and Industrial Management Students) und anderen ETH MTEC Studenten ein Schlittschuhlaufen organisiert. Die Auswahl einer Kunsteisbahn war nicht leicht, aber am Ende haben wir die Dolder Kunsteisbahn ausgewählt. Wir haben uns vor dem ETH Hauptgebäude getroffen, haben Tram Nummer 6 bis Fluntern genommen und sind dann bis zum Dolder spaziert. Oben beim Hotel ist es sehr nett, mit schöner Aussicht. Das Hotel ist sehr exklusiv. Die Kunsteisbahn ist in der Nähe, man muss durch einen Wald gehen. Der Eintritt in die Kunsteisbahn kostet 8 CHF plus 7 CHF für die Schlittschuhmiete – falls man keine eigenen Schlittschuhe hat. Dort gibt es Spinde, in denen man die Schuhe und einen Rucksack einschliessen kann. Als alle bereit waren, war es Zeit das Eis zu betreten!
Der Ort ist Weihnachtlich dekoriert, in der Mitte der Kunsteisbahn gibt es einen grossen Weihnachtsbaum. Ein Teil von der Eisfläche ist für das Eishockey reserviert und die andere Hälfte für den öffentlichen Eislauf, manchmal auch für Kunsteislauftraining.
Die Musik war ganz okay. Wir waren etwa vierzig Leute und ein paar Studenten haben zum ersten Mal das Schlittschuhlaufen probiert – es war sehr lustig dabei zu zuschauen. Auch ich muss ein bisschen mehr üben. Wir waren rund zwei Stunden Eislaufen und haben lustige Sachen gemacht. Dazwischen machten wir eine Pause, weil eine Eisbearbeitungsmaschine das Eis glätten musste. Wenn die Leute müde sind, können sie einen Glühwein und Maroni essen. Es gibt auch ein Restaurant, in dem man sich aufwärmen oder Abendessen kann. Wir sind bis zum Ende geblieben, tatsächlich waren wir die letzten Gäste. Der ganze Abend war sehr cool und ich kann das nächste Mal kaum erwarten. Ich kann Eislaufen jedem empfehlen, weil es gesund ist und Spass macht. 

Die Wintersaison der Kunsteisbahn ist vom 5. Oktober 2012 bis 10. März 2013.

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag
9.00 Uhr bis 22.30 Uhr
Sonntag
9.00 Uhr bis 17.45 Uhr




Montag, 3. Dezember 2012

Das Viadukt


DAS VIADUKT

Der Viadukt  wurde 1894 gebaut. Wegen der industriellen Entwicklung fuhren viele Züge im neunzehnten Jahrhundert auf Bahndämmen.  Um die Stadt erweitern zu können, wurde 1894 die Dämme durch Viadukte ersetzt. Unter dem Viadukt wurden damals viele Geschäfte,  verschiedene Werkstätte eingerichtet. Seit langem gab es Versuche, das Viadukt umzubauen. 2004 wurde das Projekt IM VIADUKT von den EM2N Architekten präsentiert und später erbaut. Infolgedessen gibt es heute 58 verschiedene Läden unter den Bögen des Viaduktes.


Der Viadukt liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs im Kreis 5 von Zürich. Erreichbar ist es mit Tram, S-Bahn, zu Fuss durch die Stadt oder via den Fluss. Wir fuhren mit Tram Linie 4, aber man kann auch Tram 13 oder 17 wählen. Die Fahrt vom Hauptbahnhof bis zur Station Dammweg dauert etwa 10 Minuten. 




Die Geschäfte sind von  1 bis 52 numeriert und es gibt auch die Buchstaben A-F
Vom Dammweg erreichten wir zuerst die Markthalle, 58l. Speziell an ihr ist, dass sie der erste Lebensmittelmarkt der Schweiz ist, der nicht draußen ist.  Käse, Gemüse, Obst, Bäckerei werden verkauft, und es gibt einen Stand, wo man frischen Fisch bekommen kann. Es gibt auch eine Cafeteria und ein Restaurant, alles ist unter einem Dach.
Danach besuchten wir die anderen Geschäfte. Sportausrüstungen für Ski-Fahrer und Snowboarder findet man im Quicksilver. Es gibt spezielle Läden für verschiedene Sportarten wie Yoga und Wandern. Es gibt auch die Rad-Manufaktur Pasculli, wo „Jedes Velo ein in Handarbeit 
gefertigtes Unikat ist“. Ausserdem gibt es eine große Auswahl an Kleidern, Schuhen und Zusätzlichem. Alles Top-Markenware und ziemlich teuer.  Aber es gibt auch ein Outlet-Geschäft, den Companys Outlet. Und auch ein „Vintage“-Laden, besser gesagt ein Second-Hand-Laden.
In mehreren Geschäften wurden auch Möbel verkauft. Räumlichkeiten am Ende des Viadukt funktionieren als Büros oder Desing-Studios.

Das Konzept des Viadukts, Läden unter dem Eisenbahndamm, ist interessant und toll. Es gibt einen zentralen Punkt, wo Kinder und Erwachsene die lokale Gemeinschaft zusammen genießen können. 

Sonntag, 2. Dezember 2012

Expovina


Expovina, Die Weinschiffe sind zurück in Ihrem “Winterlager”



Vom 1. bis 15. November gab es die Expovina in Zürich. Die Expovina ist eine Weinmesse, die im Herbst stattfindet im Hafen von Zürich. Zwölf Schiffe machen zusammen die Weinflotte. Auf diesen Schiffen gibt es Standplätze für über 170 Weinhäuser aus der Schweiz. Der Event ist beliebt in Zürich und Umgebung und auch dieses Jahr gab es knapp 70.000 Besucher.

Am 14. November bin ich mit einer Freundin von den Niederlanden an der Expovina gewesen. In Zwei Stunden, von 8 bis 10, haben wir viele verschiedene Weine probiert. Beim Einfang bezahlt man nur 20 CHF und dann kann man selbst wählen auf welche Schiff man wein trinken will. Auch gibt es noch die Möglichkeit in vier Restaurants Käsefondue, Italienisch oder Fisch zu essen und aussen kann man auch einen kleinen Snack bekommen zwischen dem Wein trinken.
Wir haben auf der MS Helvetia angefangen, Wein zu trinken, hauptsachlich Rotwein. Wir haben Weine von Italien, Spanien, California und natürlich auch, der Schweiz probiert. Von diesen Weinen schmeckten uns Rioja und Chianti am besten.  
Danach sind wir auf weitere Weinprobe-Abenteuer gegangen und zwar in die Welt der Weissweine. Vielleicht war es zu spät an diesem Abend und wir hatten schon genug getrunken, weil ich eigentlich nicht mehr weiss, welcher Weisswein der beste war.


Es gab auch die Möglichkeit Wein zu bestellen aber das haben wir nicht gemacht weil die Weine nicht so billig waren. Man muss auch mehrere Flaschen bestellen und wir sind nur Studenten. Nicht alle, aber die meisten Wein Verkäufer waren freundlich. Wenn man an Wein interessiert ist und nicht nur kommt um viel zu trinken dann ist es egal ob man was bestellt.
Nachdem wir noch eine Bratwurst gegessen hatten, haben wir den Abend beendetet mit einem Glas Champagner. Die Expovina war ein sehr schöner Event; es war lustig, verschiedene Weine zu probieren und auch noch etwas über diese Weine zu lernen. Sehr empfehlenswert.

Mountainbiking


Mountainbiken in Uetliberg


Letzte Woche bin ich mit zwei Freunden Dushan und Darko zum Uetliberg gefahren. Der Uetliberg ist einer von zwei bergen, zwischen denen Zürich sich befindet.
Dushan und ich hatten beide ein neues Mountain-bike gekauft und wir wollten dieses gern ausprobieren. Ich hatte auch eine neue Outdoor-Kamera gekauft, eine GoPro, und diese hatte ich auf mein Velo montiert. Um zehn Uhr hatten wir angefangen nach oben zu fahren. Der Aufstieg zum Gipfel des Berges war knapp 400 Meter. Das war ein bisschen schwer, weil wir normalerweis nicht so viel Velo fahren.  Ich hatte auch nie gedacht, dass von allen 21 Gängen, ich nur die erste brauchen wuerde. In eineinhalb Stunden sind wir nach oben gefahren, es war ein gutes Training. Auf der Uetliberg waren wir über den Wolken und der Blick von Zürich, den Zürich See und die umliegenden Berge war sehr schön. Auf der Spitze des Berges gibt es einen Aussichtsturm und dort haben wir verschiedene Fotos gemacht, Schaut mal das coole Panorama an.



Dann haben wir uns vorbereitet für den schönsten Teil unserer Reise, das bergab fahren (downhill biking). Wir ließen Luft aus den Reifen um mehr Griff zu haben. Auch senkten wir den Sattel weil man beim Bergab-fahren meistens  auf dem Velo steht und man beim Kurven machen zur Seite lehnen können muss. Wir hatten auch einen Helm mitgenommen, weil die Abfahrt sehr schnell geht und es für den Kopf gefährlich ist, wenn man umfällt.
Die Abfahrt war sehr cool und ich habe mit meiner GoPro gute Video Shots gemacht als wir den Berg hinunter rasten. Die Fahrt war intensiv und man bekommt wirklich einen Adrenalinstoss.
Eine Sache ist doch schief gegangen, Dushan hat einen Sturz gemacht und sein Hinterrad ist immer noch verbogen. Er hat zum Glück keine Schmerzen und seinen Kopf nicht verletzt. Mann musst sich immer bewusst sein, dass downhill biking gefahrlich sein kann aber es ist eine coole Erfahrung.