Mittwoch, 5. Dezember 2012

Schlittschuhlaufen im Dolder Kunsteisbahn

Wir haben zusammen mit der Studentenorganisation OBIS (Organisation of Business and Industrial Management Students) und anderen ETH MTEC Studenten ein Schlittschuhlaufen organisiert. Die Auswahl einer Kunsteisbahn war nicht leicht, aber am Ende haben wir die Dolder Kunsteisbahn ausgewählt. Wir haben uns vor dem ETH Hauptgebäude getroffen, haben Tram Nummer 6 bis Fluntern genommen und sind dann bis zum Dolder spaziert. Oben beim Hotel ist es sehr nett, mit schöner Aussicht. Das Hotel ist sehr exklusiv. Die Kunsteisbahn ist in der Nähe, man muss durch einen Wald gehen. Der Eintritt in die Kunsteisbahn kostet 8 CHF plus 7 CHF für die Schlittschuhmiete – falls man keine eigenen Schlittschuhe hat. Dort gibt es Spinde, in denen man die Schuhe und einen Rucksack einschliessen kann. Als alle bereit waren, war es Zeit das Eis zu betreten!
Der Ort ist Weihnachtlich dekoriert, in der Mitte der Kunsteisbahn gibt es einen grossen Weihnachtsbaum. Ein Teil von der Eisfläche ist für das Eishockey reserviert und die andere Hälfte für den öffentlichen Eislauf, manchmal auch für Kunsteislauftraining.
Die Musik war ganz okay. Wir waren etwa vierzig Leute und ein paar Studenten haben zum ersten Mal das Schlittschuhlaufen probiert – es war sehr lustig dabei zu zuschauen. Auch ich muss ein bisschen mehr üben. Wir waren rund zwei Stunden Eislaufen und haben lustige Sachen gemacht. Dazwischen machten wir eine Pause, weil eine Eisbearbeitungsmaschine das Eis glätten musste. Wenn die Leute müde sind, können sie einen Glühwein und Maroni essen. Es gibt auch ein Restaurant, in dem man sich aufwärmen oder Abendessen kann. Wir sind bis zum Ende geblieben, tatsächlich waren wir die letzten Gäste. Der ganze Abend war sehr cool und ich kann das nächste Mal kaum erwarten. Ich kann Eislaufen jedem empfehlen, weil es gesund ist und Spass macht. 

Die Wintersaison der Kunsteisbahn ist vom 5. Oktober 2012 bis 10. März 2013.

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag
9.00 Uhr bis 22.30 Uhr
Sonntag
9.00 Uhr bis 17.45 Uhr




Montag, 3. Dezember 2012

Das Viadukt


DAS VIADUKT

Der Viadukt  wurde 1894 gebaut. Wegen der industriellen Entwicklung fuhren viele Züge im neunzehnten Jahrhundert auf Bahndämmen.  Um die Stadt erweitern zu können, wurde 1894 die Dämme durch Viadukte ersetzt. Unter dem Viadukt wurden damals viele Geschäfte,  verschiedene Werkstätte eingerichtet. Seit langem gab es Versuche, das Viadukt umzubauen. 2004 wurde das Projekt IM VIADUKT von den EM2N Architekten präsentiert und später erbaut. Infolgedessen gibt es heute 58 verschiedene Läden unter den Bögen des Viaduktes.


Der Viadukt liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs im Kreis 5 von Zürich. Erreichbar ist es mit Tram, S-Bahn, zu Fuss durch die Stadt oder via den Fluss. Wir fuhren mit Tram Linie 4, aber man kann auch Tram 13 oder 17 wählen. Die Fahrt vom Hauptbahnhof bis zur Station Dammweg dauert etwa 10 Minuten. 




Die Geschäfte sind von  1 bis 52 numeriert und es gibt auch die Buchstaben A-F
Vom Dammweg erreichten wir zuerst die Markthalle, 58l. Speziell an ihr ist, dass sie der erste Lebensmittelmarkt der Schweiz ist, der nicht draußen ist.  Käse, Gemüse, Obst, Bäckerei werden verkauft, und es gibt einen Stand, wo man frischen Fisch bekommen kann. Es gibt auch eine Cafeteria und ein Restaurant, alles ist unter einem Dach.
Danach besuchten wir die anderen Geschäfte. Sportausrüstungen für Ski-Fahrer und Snowboarder findet man im Quicksilver. Es gibt spezielle Läden für verschiedene Sportarten wie Yoga und Wandern. Es gibt auch die Rad-Manufaktur Pasculli, wo „Jedes Velo ein in Handarbeit 
gefertigtes Unikat ist“. Ausserdem gibt es eine große Auswahl an Kleidern, Schuhen und Zusätzlichem. Alles Top-Markenware und ziemlich teuer.  Aber es gibt auch ein Outlet-Geschäft, den Companys Outlet. Und auch ein „Vintage“-Laden, besser gesagt ein Second-Hand-Laden.
In mehreren Geschäften wurden auch Möbel verkauft. Räumlichkeiten am Ende des Viadukt funktionieren als Büros oder Desing-Studios.

Das Konzept des Viadukts, Läden unter dem Eisenbahndamm, ist interessant und toll. Es gibt einen zentralen Punkt, wo Kinder und Erwachsene die lokale Gemeinschaft zusammen genießen können. 

Sonntag, 2. Dezember 2012

Expovina


Expovina, Die Weinschiffe sind zurück in Ihrem “Winterlager”



Vom 1. bis 15. November gab es die Expovina in Zürich. Die Expovina ist eine Weinmesse, die im Herbst stattfindet im Hafen von Zürich. Zwölf Schiffe machen zusammen die Weinflotte. Auf diesen Schiffen gibt es Standplätze für über 170 Weinhäuser aus der Schweiz. Der Event ist beliebt in Zürich und Umgebung und auch dieses Jahr gab es knapp 70.000 Besucher.

Am 14. November bin ich mit einer Freundin von den Niederlanden an der Expovina gewesen. In Zwei Stunden, von 8 bis 10, haben wir viele verschiedene Weine probiert. Beim Einfang bezahlt man nur 20 CHF und dann kann man selbst wählen auf welche Schiff man wein trinken will. Auch gibt es noch die Möglichkeit in vier Restaurants Käsefondue, Italienisch oder Fisch zu essen und aussen kann man auch einen kleinen Snack bekommen zwischen dem Wein trinken.
Wir haben auf der MS Helvetia angefangen, Wein zu trinken, hauptsachlich Rotwein. Wir haben Weine von Italien, Spanien, California und natürlich auch, der Schweiz probiert. Von diesen Weinen schmeckten uns Rioja und Chianti am besten.  
Danach sind wir auf weitere Weinprobe-Abenteuer gegangen und zwar in die Welt der Weissweine. Vielleicht war es zu spät an diesem Abend und wir hatten schon genug getrunken, weil ich eigentlich nicht mehr weiss, welcher Weisswein der beste war.


Es gab auch die Möglichkeit Wein zu bestellen aber das haben wir nicht gemacht weil die Weine nicht so billig waren. Man muss auch mehrere Flaschen bestellen und wir sind nur Studenten. Nicht alle, aber die meisten Wein Verkäufer waren freundlich. Wenn man an Wein interessiert ist und nicht nur kommt um viel zu trinken dann ist es egal ob man was bestellt.
Nachdem wir noch eine Bratwurst gegessen hatten, haben wir den Abend beendetet mit einem Glas Champagner. Die Expovina war ein sehr schöner Event; es war lustig, verschiedene Weine zu probieren und auch noch etwas über diese Weine zu lernen. Sehr empfehlenswert.

Mountainbiking


Mountainbiken in Uetliberg


Letzte Woche bin ich mit zwei Freunden Dushan und Darko zum Uetliberg gefahren. Der Uetliberg ist einer von zwei bergen, zwischen denen Zürich sich befindet.
Dushan und ich hatten beide ein neues Mountain-bike gekauft und wir wollten dieses gern ausprobieren. Ich hatte auch eine neue Outdoor-Kamera gekauft, eine GoPro, und diese hatte ich auf mein Velo montiert. Um zehn Uhr hatten wir angefangen nach oben zu fahren. Der Aufstieg zum Gipfel des Berges war knapp 400 Meter. Das war ein bisschen schwer, weil wir normalerweis nicht so viel Velo fahren.  Ich hatte auch nie gedacht, dass von allen 21 Gängen, ich nur die erste brauchen wuerde. In eineinhalb Stunden sind wir nach oben gefahren, es war ein gutes Training. Auf der Uetliberg waren wir über den Wolken und der Blick von Zürich, den Zürich See und die umliegenden Berge war sehr schön. Auf der Spitze des Berges gibt es einen Aussichtsturm und dort haben wir verschiedene Fotos gemacht, Schaut mal das coole Panorama an.



Dann haben wir uns vorbereitet für den schönsten Teil unserer Reise, das bergab fahren (downhill biking). Wir ließen Luft aus den Reifen um mehr Griff zu haben. Auch senkten wir den Sattel weil man beim Bergab-fahren meistens  auf dem Velo steht und man beim Kurven machen zur Seite lehnen können muss. Wir hatten auch einen Helm mitgenommen, weil die Abfahrt sehr schnell geht und es für den Kopf gefährlich ist, wenn man umfällt.
Die Abfahrt war sehr cool und ich habe mit meiner GoPro gute Video Shots gemacht als wir den Berg hinunter rasten. Die Fahrt war intensiv und man bekommt wirklich einen Adrenalinstoss.
Eine Sache ist doch schief gegangen, Dushan hat einen Sturz gemacht und sein Hinterrad ist immer noch verbogen. Er hat zum Glück keine Schmerzen und seinen Kopf nicht verletzt. Mann musst sich immer bewusst sein, dass downhill biking gefahrlich sein kann aber es ist eine coole Erfahrung. 

Donnerstag, 29. November 2012

TEDx Zürich

Ende Oktober habe ich ein interessantes Ereignis besucht. Ich rede über TEDx Zürich, das ist das lokale Ereignis von der weltberühmten TED Konferenz. Die Abkürzung TED steht für „Technology, Entertainment, Design“ und diese Konferenz kommt ursprünglich von Monterey, Kalifornien. Das Konzept ist: exklusive Fachleute einzuladen, die über verschiedene und inspirierende Ideen sprechen. Die Gespräche sind in der Regel etwa zehn bis zwanzig Minuten lang. Sie sind aufgezeichnet und man kann sie im Internet finden. Die Videos sind sehr populär, besonders auf der Youtube Internetseite. Das Motto dieser Vorträge ist: „Ideen, die es Wert sind, verbreitet zu werden.“


Jetzt zurück zur lokalen TEDx Veranstaltung in Zürich, die am 25. Oktober im SF Studio statt fand. Leider bin ich nicht am Morgen, erst später um die Mittagszeit gekommen. Ich habe mich vorher online registriert und fünfzig Franken bezahlt. An der Tür musste ich ein elektronisches Billet auf meinem Smartphone zeigen und habe das Namenschild bekommen.  Weil ich spät war, habe ich zuerst Mittag gegessen. Sie hatten ein offenes Buffet mit vielen speziellen Mahlzeiten und Desserts. Getränke wären auch inklusiv. Dann haben sie verkündet, dass wir ins Studio gehen müssen – die Gespräche haben begonnen. Dort waren vier Redner pro Stunde und ein Beatboxing–Act am Ende. Ich habe einige Lieblingsreden. Ein 93 Jahre alter Mann hat über die Pension gesprochen, dass Menschen nicht in den Ruhestand treten sollten, wenn sie alt sind. Aber die Menschen müssen so lange arbeiten, wie sie können - das ist gut für ihre Gesundheit. 

          
Eine weitere Rede war über „X-Alpine race“, das ist das Rennen von Salzburg bis Monte Carlo. In jedem Team gibt es zwei Personen und sie können auf Berge klettern und dann einen Fallschirm benutzen oder nur laufen. Ein plastischer Chirurg hat die „SwissCross“ Idee präsentiert; das ist ein humanitäres Projekt, wo Ärzte geschützte Krankenhäuser in Kriegsgebieten gründen wollen. Ein anderes interessantes Gespräch war über 3D Visualisierung von Musik mit massgeschneiderten Computerprogrammen. Einige wenige Reden waren nicht so gut, zum Beispiel ein Vortrag über Politik der Europäischen Union und über Wasser in Plastik Flaschen. Als die Gespräche vorbei waren, sind wir zum Abendessen gegangen. Das Abendessen war wieder Selbstbedienung, aber jetzt mit Cocktails. Es war Zeit für Geselligkeit, soziale Netzwerke und um Kontakte zu knüpfen. Insgesamt war die Veranstaltung wirklich auf hohem Niveau und sehr interessant. Ich freue mich auf die nächste und ich würde es jedem empfehlen.

Mittwoch, 28. November 2012

Schober Konditorei

Das "Schober" ist eine berühmte Konditorei in Zürich. Es steht an der Napfgasse 4 im Niederdorf. Die Konditorei bietet französische Produkte an und ihre Atmosphäre ist auch französisch. Im Schaukasten an der Kasse gibt es viele verschiedene schöne Süssigkeiten, zum Beispiel kleine Schokoladenkuchen und Macarons. Man kann sie kaufen um sie jemandem mitzubringen und auch um sie selbst drinnen zu geniessen.
Das Schober ist berühmt für seine Schokolade-Produkte. Die Verkäuferin hat uns einen Kuchen mit Schokolade Glas als Haus-Spezialität empfholen.
Wir haben eine Tasse Kaffee und heisse Schokolade bestellt. Sie haben uns gut geschmeckt. Der Preis ist nicht billig, aber normal für Zürich. Die Kellner tragen Uniform und servieren gastfreundlich mit einem Lächeln.
Es gibt viele Plätze und wir konnten eine gute Zeit in graziösen Ambiente verbringen. Bald ist Weihnachten, und das Schober ist schon seit Oktober weihnachtlich dekoriert. Sie haben viele Weihnachtsbäume aufgestellt. Ausserdem haben sie drinnen alles mit illuminierten Zweigen geschmückt.
Damit können wir das warme Gefühl bekommen. Wir empfehlen euch, vor allem den Frauen, diese Konditorei, weil alles dort schön und dazu geeignet ist, eine ruhige Zeit mit Freunden zu verbringen.

Öffnungzeiten:
Mo-Mi             08.00-19.00
Do-Sa              08.00-23.00
So                   09.00-19.00

Ayaka Nakao
Leila Kucanin
Ayaka Okiura

Katzensee


Letze Woche haben wir euch über das Gemeinschaftszentrum Wolishofen und die Rote Fabrik erzählt. Beide Plätze sind am Zürichsee. Weil sie uns sehr gut gefällt, haben wir uns entschieden, noch einmal in die Natur zu gehen. Diesmal zum Katzensee.


In diesen See kann man schwimmen, deshalb so viele Leute aus Zürich und Leute aus der näheren Umgebung dort gehen. Zum Katzensee kann man mit dem Bus 32 bis zur Endstation oder mit dem Bus 61 bis zur Haltestelle >>Mühlacker<< fahren. Wir müssen betonen- Katzensee besucht ihr am besten in Sommer. Denn das Wasser ist ein bisschen wärmer als das Wasser im Zürichsee. Falls ihr im >>20 Minuten<< oder in anderen gratis Zeitungen in Zürich nachschaut, könnt ihr, unter dem Wetter auch immer nachlesen wie warm der Katzensee ist.

Als wir dort angekommen sind, haben wir gesehen, dass niemand dort war. Es war sehr ruhig entspannend. Später erfuhren wir, wenn wir offiziell link besucht haben (http://www.stadt-zuerich.ch/content/ssd/de/index/sport/schwimmen/sommerbaeder/seebad_katzensee/adresse.html) dass die Schwimmsaison am 9. Mai beginnt und bis 9. September dauert. Dies erklärt, warum dort niemand war. Es war Donnerstag, als wir dort gegangen sind.


Ein Fachvereine der ETH (Fachvereine der Computer Wissenschaft - VIS) organisiert jedes Jahr einen grossen Grill am Katzensee. Viele Studenten und Studentin der Computer Wissenschaft gehen dorthin, um neue Leute zu treffen und kennen zulernen. Falls ihr auch von CS (Computer Science Department) seid, empfehlen wir euch herzlichst dieses Ereignis nicht zu verpassen. Auch, bringt euren Badenanzug mit. Falls das Wetter sehr schön ist, könnt ihr im Katzensee schwimmen und ihn voll geniessen.

In Winter wenn der See zugefroren ist, muss es auch lohnenswert sein. Dann gehen alle auf dem See Eis laufen. Schade, als wir dort waren, haben wir Eis laufen nicht gesehen.
Egal, ob Winter oder Sommer ist, der Katzensee ist sehr gute Idee wohin ihr gehen könnt.


Stefan Nesic & Josip Djolonga